Respekt. Vertrauen. Versöhnung
Publik-Forum 24/2019

Respekt. Vertrauen. Versöhnung

Was der Mensch zum Leben braucht

Neugeborene sind mehr oder weniger niedlich, sie kosten Zeit, Geld, Nerven – und sind dabei völlig unnütz. Ein Baby trägt weder zum Familieneinkommen bei, noch verhindert es die Klimakrise. Es wird einfach nur geliebt. Erwachsene sind bereit, alles für so ein Wesen zu tun und ihm alles zu geben, was es braucht. Dem Kind in der Krippe bringen die Sterndeuter etwas merkwürdige Geschenke. Doch Gold, Weihrauch und Myrrhe machen deutlich, dass dieses abhängige und nutzlose Wesen königliche Würde hat. Wie jeder Mensch. Was die Weihnachtsgeschichte sonst noch mit Respekt zu tun hat, erzählt Britta Baas.

Wir wissen, wie das Leben des königlichen Kindes enden wird. Wir wissen auch, dass jeder Mensch einmal stirbt. Doch wer ein Baby im Arm hält, sagt ihm nicht: »Du hast keine Chance. Angesichts der Klimakatastrophe schon gar nicht.« Wer ein Baby im Arm hält, hofft. Von Hoffnung und Vertrauen angesichts beängstigender Aussichten schreibt Heribert Prantl, ehemals Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung

Mit unserer Weihnachtsausgabe tragen wir Texte zur Krippe über Dinge, von denen wir glauben, dass Menschen sie zum Leben brauchen: Respekt – Vertrauen – Versöhnung. Dazu gehören auch »Geschichten gegen den Hass«, von denen der Journalist Bastian Berbner im Interview erzählt. In dieser Ausgabe finden Sie ein wunderbares Gedicht über die Frau, die am Anfang der Weihnachtsgeschichte steht: »Maria« von Bertolt Brecht, ausgelegt von dem Theologen und Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer.

Ans Herz legen möchte ich Ihnen noch die Erinnerung an Johann Baptist Metz. Während wir noch überlegten, wie wir diesen großen Theologen würdigen könnten, von dessen Tod wir wenige Stunden vor Druck der vorigen Ausgabe erfuhren, schickte uns Jürgen Moltmann einen sehr persönlichen Text über seinen Freund.

Ich wünsche Ihnen segensreiche Weihnachtstage – und viel Freude an dieser Ausgabe, in der Sie auch noch Ihren Lieblingstitel des Jahres wählen dürfen. Für die Titelwahl und die Lektüre können Sie sich Zeit nehmen: Publik-Forum erscheint wieder am 17. Januar.
Ihre Anne Strotmann

Verlag: Publik-Forum; 64 Seiten
Bestellnummer: 1924
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