Respekt und Anerkennung
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Respekt und Anerkennung

Ein herzliches Ja zu unserem Sein

Lange Zeit hielt man die Worte Respekt und Anerkennung für antiquiert, so verstaubt wie Lob und Tadel. Erst seit Kurzem wird über das Thema Respekt neu nachgedacht, und in diesem Zusammenhang vor allem darüber, was fehlende Anerkennung im Leben eines Menschen und darüber hinaus in einer ganzen Gesellschaft anrichten kann. Anerkennung hilft nicht nur einem Kind, zu wachsen und sich in der Welt zurechtzufinden. Anerkennung ist der lebensnotwendige Stoff auch für das kulturelle Wachstum einer Gesellschaft. Wo wirtschaftliche Not, Hunger, Armut und Krieg herrschen, wo sich Einzelne auf Kosten der Mehrheit Macht und Reichtum aneignen, wo Menschen aus Gemeinschaften ausgeschlossen werden, geht das kollektive Grundgefühl von gegenseitigem Respekt verloren. Stattdessen dominiert eine Haltung der Missachtung, der Gleichgültigkeit und der Ignoranz. Das Inhaltsverzeichnis mit den Autoren und ihren Beiträgen:

Doris Weber
Du bist ein Wunder
Respekt und Anerkennung sind das Brot des Lebens

Eva Baumann-Lerch
Doktor März
So klein und krank wie ich war, hatte ich doch das Gefühl, unter der Decke vor ihm strammzustehen

Petra Bahr
Auf den Fuß getreten
Ständig kommen Menschen sich nahe, die sich nicht nahestehen

Silke Düker
Mr. Fairplay
Marco Bode, Werder Bremens bester Torschütze, bekam keine einzige Rote Karte. Der Sieg ging ihm nie über alles

Dagmar Borchers
Denn es ist schön zu leben
Eine kleine Ethiklehre über die Tugend des Respekts

Frank Kannetzky
Wer den Pförtner nicht grüßt ...
Mit wem nicht gesprochen wird, auf dessen Meinung kommt es nicht an. Man wird als Ding behandelt, nicht als Person

Monika Herrmann
Bitte kein Mitleid
Menschen mit Behinderungen erleiden im Alltag viel Respektlosigkeit

Doris Weber
Noch weit entfernt von Toleranz
Warum lässt man Muslime nicht so sein, wie sie sein wollen? Ein Gespräch mit Katajun Amirpur

Jürgen Moltmann
Liebet jedes Blättchen
Menschen sind nicht Könige der Schöpfung und nicht Herren über die Erde und die anderen Lebewesen. Sie sind Mitgeschöpfe in einer großen Gemeinschaft

Bernd Sprenger
Die anderen sind nicht okay
Wenn die Arbeitswelt bedrohlich wird, beginnt die Abwertung der Kollegen

Svantje Guinebert
Dreiundvierzig Purzelbäume
Von Pippi Langstrumpf lernen wir, uns immer wieder auf die eigene Unvollkommenheit zu besinnen und uns dennoch selbst anzunehmen

Eva Baumann-Lerch
Friede und Menschlichkeit
Wenn ich eine konkurrenzlose und herrschaftsfreie Umgebung spüre, fühle ich mich hell und heiter. Ein Gespräch mit Renan Demirkan

Armin Rohrwick
Ich bin ich
Kinder müssen mit den großen Leuten viel Nachsicht haben

Fulbert Steffensky
Alles in uns schweige
Respektlos und trostlos finde ich den Gedanken, dass Gott nicht mehr sei als wir selbst

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Verlag: Publik-Forum; 36 Seiten
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