Erzählen und Schreiben
Publik-Forum EXTRA

Erzählen und Schreiben

Ich schenke dir meine Geschichte

Jeder Mensch hat eine Geschichte. »In jedem von uns liegt ein Schatz an Vorstellungskraft. Durch das Geschichtenerzählen kommen wir mit einer Stärke in Berührung, die wir möglicherweise vergessen haben«, so formulierte es die amerikanische Psychotherapeutin Nancy Mellon in ihren Erzähl-Workshops. Und dann nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Blatt Papier und einen Stift und begannen zu erzählen. Schreiben und Erzählen, das ist eine universale Lebenskunst. Alte und Junge, sie alle ziehen mit in der »Karawane der Wörter«. Das Erzählen von Geschichten unterbricht für einen Moment den Lauf der Zeit. Im Erzählen und im Schreiben von Geschichten werden wir zu Menschen, die sich fragen: Wer bin ich? Wozu bin ich auf dieser Welt? Erzählen ist schließlich ein Zeichen für ein großmütiges Herz. Ich schenke dir meine Geschichte. Für immer.

Die Autoren und ihre Beiträge:

Doris Weber
Erzählen ist etwas Heiliges
Es stiftet Gemeinschaft unter den Menschen und macht sie ?zu Liebenden. Wenn wir aufhören zu erzählen, wird die Welt verstummen

Silke Düker
Gälisch, Twi, Fulani, Türkisch, Plattdeutsch …
Zum Alltag in Bremens multikulturellem Stadtteil Gröpelingen gehört der Klang rund siebzig verschiedener Sprachen. Beim Erzählfestival »Feuerspuren« sind sie zu hören

Fulbert Steffensky
Unsere Ziege Berta
Wer man ist und was man hoffen darf, kann man sich nicht allein sagen. Erzählungen verblassen, wenn sie keine Mitwisser haben

Hartmut Meesmann im Gespräch mit Gerd Häfner
Dichtung und Wahrheit
Das Christentum ist eine Erzählreligion und man darf die biblischen Geschichten ruhig weiterspinnen

Andrea Jeska
Das Flüstern des Schmerzes
Auf den Freundschaftsbänken unter dem Tamarindenbaum hören die Frauen in Simbabwe den Leiden der Verzweifelten zu

Ulrich Sonnenschein
Großes Kino
Schließlich geht es darum, zu entspannen, ?eine niveauvolle Auszeit zu nehmen und aus der ?verwirrenden eigenen Welt auszusteigen

Armin Rohrwick
Die Karawane der Wörter
»Eine gute Geschichte ist ein Menschenleben wert.« Zu Besuch bei der Orientalistin Claudia Ott in der Welt von Tausendundeiner Nacht

Ulla Schickling
»Wir wollten sie einfach nur in den Arm nehmen«
Wie die Liebe junger Menschen den betagten Überlebenden des Holocaust half, im Zeitzeugen-Theater ihre Worte wiederzufinden

Armin Rohrwick
Der verfluchte erste Satz
Oder: Die Qual des Dichters vor dem weißen Blatt Papier

Brigitte Neumann im Gespräch mit Ulrike Draesner
Ach, das Genie!
Disziplin, Arbeitskraft und Sitzfleisch. Wo Schriftstellerinnen und Schriftsteller ausgebildet werden

Sabine Koburg
Wurm, Laus, Mücke, Hund
Schriftsteller haben ihre Kritiker schon immer ?ungeniert beschimpft. Da ist es doch sehr verlockend, den Spieß mal umzudrehen

Brigitte Neumann
Wieso schreiben Sie?
In mehr als 150 Interviews mit Schriftstellern ?stellte ich jedem diese einfache und naheliegende Frage. Hier eine Sammlung der »besten«" Antworten

Klaus Hofmeister im Gespräch mit Andreas Mäckler
Papa, wie hast Du eigentlich Mama kennengelernt?
Lebenserinnerungen sind ein Schatz. Sie für die Familie niederzuschreiben ist eine lohnende Aufgabe

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Verlag: Publik-Forum; 40 Seiten
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