Selbstbestimmt sterben
Publik-Forum 18/2020

Selbstbestimmt sterben

Sterbefasten – was es für alte Menschen und deren Angehörige bedeutet

Mut, Hoffnung, Zuversicht: Woher soll man sie nehmen, wenn die Welt in Unfrieden und das eigene Leben endlich ist? In dieser Ausgabe von Publik-Forum gehen wir persönlichen, politischen und theologischen Krisen nach – und den Antworten, die Menschen aus ihrer Erfahrung finden.

In der Titelgeschichte beendet eine unheilbar kranke Frau ihr Leben. Nach 14 Tagen des Sterbefastens tut sie ihren letzten Atemzug. Ist das humanes Sterben? Für die Frau steht die Antwort nach ihrer bewussten Entscheidung fest: »Ich bin erleichtert und entlastet. Es gibt eine Lösung.« Gunhild Seyfert erzählt diese Geschichte eines Lebensendes, das auf seine eigene Weise Hoffnung gibt.

Hoffnungslos scheint dagegen die Lage in den USA zu sein. Donald Trump führt das Land vor den Präsidentschaftswahlen an den Rand eines Bürgerkriegs. Er heizt Unruhen an, weil er sich davon den persönlichen Wahlerfolg verspricht. Im Desaster könne man »die Zeit zurückdrehen«, findet er. Aber wo soll der Uhrzeiger stehen bleiben?

Das fragt sich auch Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments. In Krisenzeiten stellten sich Politiker »gern als starke Männer« dar. Viktor Orban etwa demonstriere, dass er das EU-Parlament und eine gemeinsame Migrationspolitik blockieren könne. Darunter leiden Millionen Menschen auf der Flucht.

Woher die Hoffnung auf Veränderung nehmen? »Aus den eigenen Erfahrungen«, sagt Wolfgang Thierse, Mitherausgeber von Publik-Forum und Bundestagspräsident a. D. (Seite 18). Dreißig Jahre nach der deutsch-deutschen Vereinigung sei Zuversicht daraus zu gewinnen, dass man einen großen Umbruch herbeigeführt habe. Steckt diese Zuversicht Menschen heute an? Was sagen Migrantinnen und Migranten in Deutschland? Fragen wir sie, in diesen Tagen.

Die Kirchen werden am 3. Oktober jedenfalls mitwirken an einem Einheitsfest voller Hoffnung und Zuversicht. Ihnen selbst wird das Personal knapp, was natürlich beunruhigend für sie ist. Doch die evangelische Kirche hat jetzt eine Lösung gefunden, die manchen Hoffnung verheißt.

Verlag: Publik-Forum; 64 Seiten
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