Am Ende helles Glück.
Publik-Forum 22/2021

Am Ende helles Glück.

Wie lassen sich Nahtoderfahrungen deuten?

Liebe Leserin, lieber Leser,

hier die Karnevalseröffnung und der Aufbau von Glühweinständen, dort die vollen Intensivstationen in den Krankenhäusern. Der Beginn des dritten Corona-Winters wirkt wie eine Bebilderung des von Martin Luther übersetzten Liedes: »Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen«. Bei der Lektüre dieses Heftes werden Sie immer wieder auf dieses Motiv stoßen. Dennoch ist es kein trostloses Heft. Christoph Fleischmann etwa hat mit Menschen gesprochen, die eine Nahtoderfahrung gemacht haben. Nicht selten erlebten sie einen unbeschreiblichen Zustand tiefer Zufriedenheit – helles Glück, so beschreibt es der Theologe Albert Biesinger. Die Titelgeschichte fragt, ob und wie sich Nahtoderfahrungen deuten lassen. Sie spannt den Bogen von philosophischen Weltbildern über religiöse Hoffnungen bis hin zu neurologischen Erkenntnissen (Seite 26).

Wenn bei der Fotografin Jana Maiwald das Handy klingelt, weiß sie, dass irgendwo trauernde Eltern auf sie warten und eine Bitte an sie haben: Sie möge Fotos machen von ihrem Sternenkind. So nennt man Kinder, die tot zur Welt kommen. Dann eilt Jana Maiwald zum Ort der Geburt, der zugleich der Ort des Abschieds ist, und hält mit ihrer Kamera den Moment der ersten und letzten Begegnung fest. Constanze Bandowski hat Jana Maiwald getroffen und mit ihr über ihr besonderes Ehrenamt gesprochen. Die berührende Geschichte beginnt auf Seite 44.

Junge Menschen haben bei der Bundestagswahl überdurchschnittlich häufig die FDP gewählt. Unter den Erstwählern lagen die Liberalen mit 23 Prozent gemeinsam mit den Grünen an der Spitze. Bei den unter Dreißigjährigen wurden sie von den Grünen knapp geschlagen, konnten aber die SPD und deutlich die Union hinter sich lassen. Warum das so war und was es politisch bedeuten könnte, erläutert Constantin Wißmann ab Seite 12.

Zur dunklen Jahreszeit gehört der Brauch, Kerzen zu entzünden. Beim jüdischen Chanukka-Fest, das am 28. November beginnt, steht das Entzünden des achtarmigen Leuchters im Mittelpunkt. Gabriel Strenger erläutert die Ursprünge und bietet eine Auslegung, die Religionsgrenzen übersteigt: Gottes Licht in Menschenhand (Seite 40).

Eine in jeder Hinsicht erhellende Lektüre wünscht
Michael Schrom

Verlag: Publik-Forum; 64 Seiten
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