50 Jahre Publik-Forum
Publik-Forum 2/2022

50 Jahre Publik-Forum

Respektvoll streiten. Jetzt erst recht

Liebe Leserin, lieber Leser,

es freut mich sehr, das Editorial in diesem Heft 2/2022 zu schreiben, das bei Ihnen um den 28. Januar im Briefkasten liegen wird. Es ist der Tag, als vor genau fünfzig Jahren Publik-Forum geboren wurde. Redaktion und Verlag sind mit der gewohnten Frische und Kreativität ans Werk gegangen und haben sich fürs Jubiläum Gedanken gemacht. Herausgekommen ist eine Podiumsveranstaltung, die am Vorabend des 28. Januar über die Bühne ging und die Sie, liebe Leserinnen und Leser, als Video unter www.publik-forum.de/videos anschauen können. Ebenfalls online können Sie in der allerersten Ausgabe von »Pufo« blättern, die als E-Paper für Sie zugänglich ist: www.publik-forum.de/1972. In dieser Print-Ausgabe ist ein zehnseitiger Schwerpunkt entstanden, der hoffentlich Ihr Interesse findet und den Sie auf den Seiten 12-22 lesen können. Als Gastautor für den Hauptartikel gelang es uns, Heribert Prantl zu gewinnen (Seite 14).

Natürlich haben wir in dieser ereignisdichten Zeit auch weitere wichtige Themenkomplexe im Heft. Wir schauen nach München, wo ein Gutachten über den Missbrauch in der katholischen Kirche einen erneut schaudern lässt. Angesichts der Verbrechen an jungen Menschen und des Wegschauens und Verdrängens von Kardinälen und eines Papstes fragen wir, welche spirituellen Defizite zu diesem eklatanten Führungsversagen geführt haben (Seite 32). Zugleich schauen wir auf die bundesweite Aktion #outinchurch, mit der sich eine neue Generation kirchlicher Mitarbeiter von der Kultur der Verhärtung absetzt und ein anderes Selbstbewusstsein und eine neue Authentizität in die Kirche trägt (Seite 36).

Und wir blicken besorgt nach Kiew und Moskau, weil sich die Lage zwischen Russland und der Ukraine gefährlich zuspitzt. Was das mit Europa zu tun hat, lesen Sie im Pro & Contra (Seite 8) und in einem Hintergrund über die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 (Seite 24). Dazu auch der Kurzkommentar auf Seite 11 und der Beitrag über Journalismus und seine Bedeutung für offene Gesellschaften (Seite 19).

Ganz besonders möchte ich mich bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, bedanken. Viele lesen und begleiten Publik-Forum seit Jahrzehnten. Dank Ihnen hat unsere Zeitschrift dieses Alter erreicht. Meine Kolleginnen, Kollegen und ich hoffen, dass wir weiterhin interessant für Sie sind, sodass Sie uns auch in den nächsten Jahrzehnten gewogen bleiben.
Herzlich, Ihr
Alexander Schwabe

Verlag: Publik-Forum; 64 Seiten
Bestellnummer: 2202
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